Wenn sexistische oder homophobe Sprüche in Meetings fallen, dann fällt ein Verhalten besonders auf: Schweigen.
Wenn sexistische oder homophobe Sprüche im Meeting fallen, fällt ein Verhalten besonders auf: Schweigen. Dabei gibt es gute Möglichkeiten einzuschreiten — ohne sich zu empören, ohne zu verletzen.
Und wenn man genauer hinschaut, dann ist es nicht, weil diese Menschen zustimmen, sondern weil sie sich schämen. Es ist peinlich und viele wissen selbst nicht, wie sie damit umgehen sollen.
Sie erstarren.
Macho-Gehabe, abwertende Bemerkungen, rassistische „Witze“ auf Führungsebene sind kein Ausdruck von Stärke.
Sie sind ein Ausdruck von der Unreife einer Person, die ihre eigene Unsicherheit überspielt. Genauso wie die Scham über den Mangel an Souveränität.
Was sich überträgt ist die Scham, die alle Erstarren lässt.
Emotionale Ansteckung könnte man auch dazu sagen.
Das daraus resultierende Problem:
Wenn alle schweigen, läuft das System weiter.
Dabei gibt es gute Möglichkeiten einzuschreiten,
ohne sich zu empören, ohne zu verletzen.
Aber mit einer klaren Haltung.
Als Führungskraft kann man hier noch einen besonderen Unterschied machen: man kann eine Konsequenz benennen, wenn Besserung ausbleibt.
Das ist keine Drohung, wie viele behaupten, dass ist Klarheit und Verantwortung. Und die braucht es in diesen Situationen.
Im Video zeige ich, wie das konkret aussehen kann. Und warum es genau dieser Moment ist, in dem echte Veränderung beginnt.